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Eifelquerbahn

Dampflok

25. März 2014 - Aus dem

Eifelquerbahn: Land spricht mit den Kommunen

Wie geht es weiter auf der Eifelquerbahn? Seit anderthalb Jahren passiert nichts mehr auf dem Teilstück zwischen Gerolstein und Kaisersesch (Kreis Cochem-Zell). Zuvor hatten historische Schienenbusse und Dampfloks in gut zehn Jahren Tausende Gäste befördert, aber nicht als regulärer Personennahverkehr, sondern als Freizeitfahrten an Wochenenden, Feiertagen und in den Schulferien.
13 Millionen im Haushalt
Vor allem aus dem Kreis Cochem-Zell gibt es Kritik an der rot-grünen Landesregierung: Sie engagiere sich nicht stark genug für den Erhalt und Ausbau der gut 50 Kilometer langen Strecke. Dem widerspricht die grüne Landtagsabgeordnete Jutta Blatzheim-Roegler und verweist darauf, dass im Haushalt 2014/15 13 Millionen Euro zur Sanierung der Infrastruktur auf der Eifelquerbahn stehen.
Allerdings will das Land die finanzielle Belastung, die Strecke wieder auf Vordermann zu bringen, nicht allein schultern, sondern die Kommunen (die Kreise Vulkaneifel und Cochem-Zell sowie die Verbandsgemeinden) mit ins Boot nehmen. Konkret: mit einer 15-prozentigen Beteiligung an den Sanierungskosten. Aus Mainz heißt es, der neue Staatssekretär im Infrastrukturministerium, Günter Kern (SPD), werde zügig mit den betroffenen Kommunen sprechen.
Seine Parteifreundin, die Landtagsabgeordnete Astrid Schmitt (Kirchweiler) war Anfang des Jahres mutig vorgeprescht, als sie für nicht ausgeschlossen hielt, dass ab dem 1. Mai 2014 wieder auf der Eifelquerbahn gefahren werden könne.

Start im Herbst?
Das wird definitiv nicht klappen, aber einen Neustart später im Jahr hält Jörg Petry, Geschäftsführer der Vulkaneifelbahn (VEB), die bis 2012 den Freizeitverkehr veranstaltet hat, für machbar. Vorausgesetzt, das Land stelle sofort Mittel für die Streckensanierung bereit, dann könnten im Herbst die Fahrten wieder aufgenommen werden.
Das Land rechnet aber erst für 2016 wieder mit Tourismusverkehr auf der Eifelquerbahn, wie aus einem Schreiben vom Februar des Infrastrukturministeriums an die Kreisverwaltung Cochem-Zell hervorgeht.
Schienenbus
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Nähere Informationen gibt es auch bei der VEB,
Telefon 06591/94998710,
und im Internet unter www.eifelquerbahn.de